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Diese Website widmet sich inhaltlich Kindern mit Lese- und Schreibstörung und Störungen der binokularen Nahfunktion.

Das gleichnamige Buch – erhältlich im WVAO-Shop – – ist für alle Berufsgruppen geschrieben, welche sich mit Kindern mit Lese- Schreibstörung befassen.
Es soll Aufschluss für die physiologischen Gegebenheiten des Augenpaares lesenlernender Kinder geben, die notwendig sind, um Buchstaben, Wörter oder Texte deutlich und binokular einfach zu sehen. Mittels den durchgeführten Studien werden die häufigsten optometrischen Befunde bei Kindern mit Lese- Schreibstörung aufgezeigt und der daraus resultierende und empfohlene Messablauf beschrieben.
Besondere Aufmerksamkeit wird evidenzbasierend den korrektiven optometrischen Maßnahmen gewidmet, die einen positiven Einfluss auf die Verbesserung der Lesegeschwindigkeit und eine Reduktion der Lesefehler bei betroffenen Kindern haben.

Störungen visueller binokularer Fern und Nahfunktionen bei Schulkindern mit und ohne Lese- und Schreibstörung in Österreich

Lesen ist eine spezialisierte Form der Kommunikation. Dem visuellen System kommt bei dieser Kommunikationsform eine sehr wichtige Aufgabe zu. Speziell bei Kindern, die den Leseprozess erlernen, spielt ein exakt funktionierendes Visualsystem eine besonders große Rolle. Deutliches und bequemes Erkennen der zu lesenden Symbole, also der angebotenen Buchstaben, spielt beim Erlernen des Lesens deshalb eine so große Rolle, weil letztendlich diese vorab unbekannten Symbole identifiziert werden müssen, bevor durch zielgerichtetes Üben ein effizientes Lesen erarbeitet werden kann.

Unter effizientem Lesen versteht man, dass aus einem dargebotenen Text Wissen erarbeitet werden kann. Eine adäquate Sehschärfe ist eine Notwendigkeit, um Buchstaben zu erkennen und zu identifizieren. Der Begriff der Sehschärfe muss allerdings etwas erweitert werden. Nicht nur die monokulare (einäugige) Sehschärfe spielt eine Rolle, sondern auch die binokulare (beidäugige) Sehschärfe und die binokulare Nahfunktion. Zur binokularen Nahfunktion zählt eine gut und exakt funktionierende Naheinstellfähigkeit beider Augen (Akkommodation) sowie eine ausreichende und schnell funktionierende Einwärtsbewegung der Sehachsen (Konvergenzfähigkeit) des Augenpaares. Sowohl die Scharfstellung beider Augen als auch die Ein- und Auswärtsbewegung beider Augen muss harmonisch, rasch und ausdauernd funktionieren, um das Lesen erlernen zu können.

Impressum

Wolfgang Dusek, PhD

www.dusek.at ist die private Website von Wolfgang Dusek. Wolfgang Dusek ist beruflich nicht mehr aktiv und nur per Email unter info@dusek.at erreichbar.

Blog

Empfohlener Messumfang sowie die Beschreibung der einzelnen optometrischen Messungen bei Kindern mit Lese- und Rechtschreibstörung

Einleitung Der folgende empfohlene Messumfang wird vom Autor Wolfgang Dusek (WD) seit etwa 1995 bei Kindern mit Lese- Schreibstörung angewandt. Im Laufe der Jahre wurden geringfügige Änderungen und Adaptierungen vorgenommen, Messungen verbessert, andere weggelassen. Der folgend beschriebene Ablauf wurde in der gleichen Vorgangsweise für alle folgenden Studien vom Autor WD angewandt. Der Messumfang wurde von …